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Sonderausstellung im Stadtmuseum Eilenburg

"Friedenssehnsucht"
13.05.2018 – 31.10.2018

Zum 400. Mal jährt sich 2018 der Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Was 1618 mit dem Prager Fenstersturz begann, sollte drei Jahrzehnte die Geschicke Europas, vor allem auch bei uns im heutigen Deutschland und Sachsen, maßgeblich beeinflussen. Auch Eilenburg, an einer wichtigen Handelsstraße gelegen, wurde immer wieder Opfer von Plünderungen und musste unter den Einquartierungen der kaiserlichen, sächsischen und schwedischen Truppen leiden.

"Friedenssehnsucht" ist der Eilenburger Beitrag eines nordsächsischen Ausstellungsprojektes unter dem Titel "Je weniger Klingen, je größere Herzen - 400 Jahre Dreißigjähriger Krieg". Das Stadtmuseum Eilenburg stellt vier verschiedene Themenkomplexe vor. Thematisiert wird insbesondere die Friedenssehnsucht der Menschen, in einer Zeit des Krieges, des Hungers und der Pest, die sich unter anderem in Liedern und Gedichten niederschlug. Vor allem der Geistliche und Dichter Martin Rinckart, der seine Gemeinde durch unvorstellbares Leid begleitete, wird dem Besucher immer wieder begegnen. Nur Wenigen bekannt, führte der Frieden von Eilenburg 1646 zum Ende der direkten Kampfhandlungen mit Schweden und somit zum Frieden in Sachsen.

Das Stadtmuseum Eilenburg lädt alle Interessierten ganz herzlich zum Besuch der Sonderausstellungen und verschiedener Begleitveranstaltungen ein. Wir freuen uns auf Sie!

Veranstaltungen:

12.08.2018
Museumsleiter Andreas Flegel führte durch die Sonderausstellung
23.09.2018, 15:00 Uhr

"Rübezahl – ein Geist, ein Gott, ein Eulenspiegel?" Sonntagsschule mit Thomas Bachmann

Auf diese Frage hat Thomas Bachmann eine Antwort parat. Rübezahl ist mehr als eine einfache Sagengestalt, davon ist Autor Thomas Bachmann überzeugt und wird in seiner ganz eigenen und außergewöhnlichen Art eine unvergessliche Lesung im Stadtmuseum Eilenburg durchführen. Bachmann ist für das Stadtmuseumsteam kein Unbekannter. Mehrfach hat er hier zu Lesemarathons Schulklassen an Sprachspielen teilnehmen lassen. Auch sein musikalisches Talent, wie zur Eröffnung der Sonderausstellung "Friedenssehnsucht" eindrucksvoll bewiesen, dürfte den Besuchern im Gedächtnis geblieben sein. Diese Sonntagsschule verspricht eine interessante Reise, mit neuen Erkenntnissen, auf den Spuren einer alten Sagenfigur zu werden.

21.10.2018, 15:00 Uhr

"Der Leichenkondukt Gustav II. Adolf" Sonntagsschule mit Günter Tempelhof

Das Stadtmuseum Eilenburg lädt alle Interessierten ganz herzlich zur letzten Veranstaltung im Zuge der Sonderausstellung "Friedenssehnsucht" ein. Günter Tempelhof wird einen Vortrag unter dem Titel "Leichenkondukt Gustav II. Adolf" halten. Der schwedische König Gustav II. Adolf war schon zu Lebzeiten eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Dreißigjährigen Krieges. Bereits 1632 starb diese Symbolfigur und sein Leichnam trat einen langen Weg zurück in die Heimat an. Für Eilenburg ist der Leichenzug des schwedischen Königs besonders interessant, da er im Gasthof "Zum Roten Hirsch" aufgebahrt und vielen Leuten gezeigt worden ist. Günter Tempelhof, Projektkoordinator und geistiger Vater des nordsächsischen Ausstellungsprojektes zu dem auch die Eilenburger Ausstellung gehört, wird somit am historischen Ort über eine ungewöhnliche Heimkehr berichten.

Plakat zu den AusstellungenPlakat zu den Ausstellungen.