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Wanderausstellung

Martin Luther und der kulturelle Wandel im konfessionellen Zeitalter

21.05.2016 – 31.10.2016

Unter dem Titel "Martin Luther und der kulturelle Wandel im konfessionellen Zeitalter" verbirgt sich eine multimediale Wanderausstellung.
Im Zuge der Lutherdekade und des Reformationsjubiläums 2017, sind die Themen Reformation und Martin Luther auch bei uns in Eilenburg außergewöhnlich präsent. Die Sonderausstellung soll, ergänzend zu den eigenen Objekten der Dauerausstellung des Museums, einen Einblick in verschiedenste Themenfelder rund um die Reformation geben. Zahlreiche Ausgangspunkte bieten die Möglichkeit sich dem Thema "Reformation" zu nähern und auch der regionale Bezug, Luther wirkte bekanntlich mehrfach in Eilenburg, wird anhand der museumseigenen Zeitzeugen deutlich. In der Dauerausstellung befinden sich zum Beispiel seltene Reformationsdrucke und eine Lutherbibel, die allein schon einen Besuch wert sind.

Um die komplexen Vorgänge des 16. Jahrhunderts besser zu verstehen, bietet das Stadtmuseum Eilenburg allen Schulklassen, Schülergruppen und anderen interessierten Gruppen, verschiedene museumspädagogische Programme und Führungen an.

Für Erwachsenengruppen eignen sich besonders Führungen durch das Museum und die Lutherausstellung mit dem Schwerpunkt "Reformation in Eilenburg" und Stadtführungen zum Thema "Lutherstätten in der Muldestadt".
Diese sind individuell nach Absprache buchbar.

Melden Sie sich gern telefonisch unter 03423 / 652 222, per E-Mail oder kommen Sie einfach persönlich in der Torgauer Straße 40 vorbei!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und zahlreiche Anmeldungen!

Das haben Sie verpasst - Lebendige Geschichte zur Museumsnacht

Am Samstag, dem 21. Mai 2016, fand im Stadtmuseum Eilenburg die 10. Eilenburger Museumsnacht statt. Zwischen 19:00 und 23:00 Uhr öffnete das Museum seine Türen allen Interessierten, Familien und Geschichtsfreunden. An diesem Abend wurde die Lutherausstellung "Martin Luther und der kulturelle Wandel im konfessionellen Zeitalter" erstmalig im Museum gezeigt. Einer der Kuratoren, Herr Rigobert Möllers vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, hielt einen sehr interessanten Einführungsvortrag. Er berichtete nicht nur von der Entstehung der Ausstellung, sondern zeigte eindrucksvoll, dass Martin Luther und die Reformation bis heute nachwirken und die Vermittlung dieses komplexen Themas durchaus, mittels aktueller Bezüge, möglich ist. Direkt im Anschluss wurden die Besucher von Claudio Stöber, dem Oberleutnant der Schaukampfgruppe "Faust Luthers" der Torgauer Geharnischten, in die Vergangenheit entführt. Neben verschiedenen Kämpfen im Renaissancestil, konnte man einiges über die Waffen und Rüstungen der Zeit lernen und selbst Schwerter, Äxte und Schilde in die Hand nehmen. Ein weiterer Programmpunkt wurde durch den bekannten Künstler Volker Pohlenz eingeläutet. Er nahm das Publikum von den Schaukämpfern in Empfang und begann direkt an der Eingangstür des Museums etwas über seinen "alten Schweden" zu erzählen. Anschließend zeigte er unter Kommentaren einen Film über die Entstehung seiner Werke und erklärte zum Abschluss noch die drei Leihgaben, die er dem Museum extra für die Zeit der Sonderausstellung überlässt. Die 10. Eilenburger Museumsnacht hat wieder gezeigt, wie lebendig und abwechslungsreich Geschichte sein kann. Das Team des Stadtmuseums bedankt sich bei allen Besuchern und Mitwirkenden und freut sich schon auf nächstes Jahr!

PlakatPlakat zur Ausstellung

Rigobert MöllersRigobert Möllers beim Einführungsvortrag

Faust LuthersAuftritt der "Faust Luthers", Schaukampfzug der Torgauer Geharnischten

Volker PohlenzErläuterungen von Volker Pohlenz zu seinen Werken